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16.02.2026

Bürokratieabbau im Bildungsbereich: Enquete-Kommission legt neue Empfehlungen vor

Unter dem Vorsitz von Steffen Vogel hat die Enquete-Kommission Bürokratieabbau des Bayerischen Landtags ihre Handlungsempfehlungen für den Bildungsbereich vorgelegt. Ziel ist es, Schulleitungen, Lehrkräfte und Verwaltung von Bürokratie zu entlasten, damit mehr Zeit für Unterricht und pädagogische Arbeit bleibt.

Steffen Vogel, Vorsitzender der Enquete-Kommission Bürokratieabbau:
„Wir wollen Vorfahrt für den Unterricht. Das heißt: weniger Papier, mehr Zeit für Kinder und Jugendliche. Unser Ziel ist, schulbezogene Verwaltungsvorgänge konsequent zu vereinfachen, zu standardisieren und zu digitalisieren. Ein einheitliches, über alle Ebenen kompatibles Schulverwaltungsprogramm oder die Einführung einer datenschutzkonformen Schüler-ID können dafür zentrale Hebel sein.“

Peter Tomaschko, Mitglied der Enquete-Kommission Bürokratieabbau:
„Gute Bildung entsteht nicht in Formularen, sondern im Klassenzimmer. Wir müssen Schulleitungen und Lehrkräfte von bürokratischen Lasten befreien, damit sie sich auf Unterricht und individuelle Förderung konzentrieren können. Wenn wir Berichts- und Dokumentationspflichten zurückfahren und externe Evaluationen und Statistiken auf das notwendige Maß begrenzen, gewinnen Schulen spürbar Luft zum Atmen. Zusätzlich wollen wir die Chancen der Digitalisierung nutzen und den Einsatz von modernen Systemen wie Mobile Device Management, Classroom Management und Data-Dashboards vorantreiben.“

Dr. Ute Eiling-Hütig, bildungspolitische Sprecherin der CSU-Landtagsfraktion:
„In Bayerns Schulen muss gelten: Vorfahrt für Unterricht! Jede Stunde, die in Formularen versinkt, fehlt im Klassenzimmer. Unsere Kinder verdienen, dass Schule sich auf das Wesentliche konzentriert. Hierfür liegen jetzt gute Vorschläge auf dem Tisch.“

Die beschlossenen Handlungsempfehlungen finden Sie anbei.