Aus der Landtagsfraktion

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10.03.2026

Starkes Signal für die Gesundheitsversorgung: CSU-Fraktion im konstruktiven Austausch mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken

Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hat heute Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zu einem umfassenden Arbeitsgespräch im Rahmen einer offenen Fraktionssitzung empfangen. Im Mittelpunkt standen die Zukunft der gesetzlichen Krankenversicherung, die Reform der Krankenhauslandschaft, Maßnahmen zur Stärkung der Pflege und der ambulanten medizinischen Versorgung, die Digitalisierung des Gesundheitswesens sowie eine zukunftsweisende Präventionspolitik, die Krankheiten bereits vor ihrem Entstehen bekämpft. Das Treffen unterstrich die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung und der bayerischen Gesundheitspolitik. Beide Seiten kamen überein, diese weiter stärken und vertiefen zu wollen.



CSU-Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek betonte die besondere Bedeutung des Dialogs zwischen Bund und Freistaat: „Gute Gesundheitsversorgung ist keine Selbstverständlichkeit – sie ist das Fundament einer funktionierenden Gesellschaft. Klar ist: Die anstehenden Reformen müssen nun zügig vorangebracht werden, die unser hochwertiges Gesundheits- und Pflegesystem generationenfest sichern. Wir als CSU-Fraktion nehmen diese Verantwortung sehr ernst, und es freut mich außerordentlich, dass wir mit Bundesministerin Warken eine Partnerin haben, die diesen Anspruch teilt. Bayern und der Bund ziehen hier an einem Strang – für die Menschen in diesem Land."

Der gesundheitspolitische Sprecher der CSU-Fraktion, Bernhard Seidenath, hob die inhaltliche Übereinstimmung in zentralen Reformvorhaben hervor: „Wir brauchen ein Gesundheitssystem, das nicht nur heilt, sondern vorausdenkt. Prävention, hochwertige stationäre und ambulante Versorgung, sichere Versorgung mit Arzneimitteln, Digitalisierung und die Stärkung der Pflegeberufe und der Heilmittelerbringer sind keine Zukunftsmusik – sie sind die Aufgaben von heute. Der Austausch hat gezeigt, dass Ministerin Warken und die CSU-Fraktion in diesen Kernfragen vollständig übereinstimmen. Das gibt uns Rückenwind für die anstehenden Reformen wie die Reform der GKV-Finanzen oder die Notfallreform."

Bayerns Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Judith Gerlach, betonte: „Unser Gesundheitssystem steht vor großen Herausforderungen – seien es der Fachkräftemangel, die Finanzen der Gesetzlichen Krankenversicherungen oder die Eigenanteile in der Pflege. Es braucht strukturelle Reformen, um die Gesundheitsversorgung zukunftsfest, effizient und im Sinne der Menschen aufzustellen. Bayern ist dabei konstruktiver Partner, Ideengeber und Schrittmacher.“

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken dankte der CSU-Fraktion für den offenen und konstruktiven Austausch: „Bayern ist ein starker und verlässlicher Partner auf dem Weg zu einem resilienten und stabilen Gesundheitssystem in Deutschland. Bei Vorhaben wie der Umsetzung der Krankenhausreform und der nachhaltigen Stabilisierung der Finanzen der Gesetzlichen Krankenversicherung arbeiten wir eng und konstruktiv mit den Ländern zusammen. Ich weiß, dass Bayern seinen Teil zum Gelingen dieser Vorhaben leisten wird. Die Impulse, die das Land einbringt, sind für unsere gemeinsame Arbeit auf Bundesebene von großem Wert. Wir haben ein gemeinsames Ziel: Die Menschen in Deutschland sollen sich auch in Zukunft auf eine flächendeckende, verlässliche und bezahlbare Gesundheitsversorgung verlassen können. Daran arbeiten wir gemeinsam und mit aller Kraft.“